Des Tuivels Knechte...

Krehpain der Sackpfeifer

Krehpain © Florian Machl

Wenn er nicht gerade mit den anderen Tuiveln auf Tour ist, huldigt er den Göttern im Wald, auf dem Wasser und auf Bergen oder baut neue Instrumente.

Profan

Mit sechs Jahren Musikalische Früherziehung, dann ein halbes Jahr Blockflöte und zwei Jahre - gegen seinen Willen - Gitarreunterricht.

Einige Jahre später Mitbegründer der Tuivelsminne, davor als Dudelsacksolist auf Märkten unterwegs. Virtuose am Trumscheit. Auf Tour mit Himmelreich und Maul und Klauen.

Der irre Martin

Der irre Martin © Florian Machl

Einst bekannt als fahrender Mönch, fromm und brav, hat er irgendwann seinen Glauben verloren und zieht seitdem ausgestoßen und irre durch die Lande. Doch wie alle heiligen Leute huldigt er auch weiterhin dem Bier und lebt im Zölibat.

Profan

Nach klassischem Gitarrenunterricht zertrümmerte er seine Klampfe, nachdem er als frühpubertierender (Bartwuchs mit 12!) Jim Marshall die Hand schütteln durfte. Danach Frontsau der Waldviertler Fun-Punk-Metal Lokalmatadoren The Red Faced Farmer Boys. Erster konstanter Rindshauttrommler der Tuivelsminne, resignierter Musikwissenschaftler, Bandphilosoph.

Der Mongole

Der Mongole © Florian Machl

Geboren in den Weiten der mongolischen Steppe, gesäugt mit vergorener Stutenmilch, verschlug es ihn auf den Spuren Temudjins in den Westen. Da er seine Heimat verließ, bevor er seine Initiationsriten durchführte, hat er keinen Namen.

Profan

Stammt aus einer Musikerfamilie. Hat mit vier Jahren mit Klavier begonnen und das beinahe 15 Jahre durchgehalten, war außerdem in einem Kinderchor.

Mit 17 mit Schlagzeug begonnen, Schlagzeugstudium, als Schlagzeuger in diversesten Bands von Death Metal bis Jazz. Daneben unter anderem auch Filmmusik für den Kurzfilm Mah Jongg - Ein Salon Helga Spezial mit Stermann & Grissemann,...

Derzeit auch Schlagzeuger bei den Solitary Men und beim Elektrischen Honig.

Ziegenbart

Ziegenbart © Florian Machl

Hoch droben auf den Gipfeln, aufgewachsen als Ziegenhüter, hatte er viel Zeit, um sich der Musik zu widmen. Er hütete die Bergziegen wie seine Augäpfel und erarbeitete sich die Fähigkeit, Sackpfeife, Schalmei und einige andere Instrumente zu spielen. Sein Bärtchen am Kinne gleicht dem eines Ziegenbockes... daher kam dann auch sein Name.

Doch irgendwann wollte er nicht mehr alleine sein. Er machte sich auf den Weg, um von seiner kleinen Berghütte in das tiefe Tal zu wandern. Dort angelangt, traf er dann viele Menschen, die zu einem Teil seines Weges wurden. Manche verließen diesen Weg wieder und manche begleiten ihn noch heute. So wie er die Tuivelsminne begleitet.

Profan

Im Alter von 11 Jahren mit Querflöte begonnen, später auch Saxophon. Nach längerer Pause mit 25 Wiedereinstieg in die aktive Musikwelt bei Sunterra (Gröhlen und Querflöte).

Etwas später Einstieg in die Mittelalterszene bei der Schaukampftruppe Prima Nocte mit Schwertkampf und Feuershows. Kurz darauf der erste Dudelsack, die erste Drehleier, ein paar Flöten und nun seit 2005 bei der Tuivelsminne.

Blasius der Blasenschwache

Blasius der Blasenschwache © Florian Machl

Schon als kleiner Junge musste er auf der Dorfwiese die Schweine hüten, bis sich der Tunichtgut irgendwann im Dunkel der Nacht aus dem Staub machte, um sein Glück als Spielmann zu finden. Seitdem streunt er mit vollen Hosen und leeren Taschen durch die Länder. So mancher hörte ihn schon jammern: "Ach, hätt i do was gscheits glernt...!"

Profan

Lebte seine postpubertären Nachwehen als Frontman einer Blackmetal Band aus, die es nie aus dem Proberaum herausschaffte. Danach begann er sich ernsthafter mit Musik zu beschäftigen, lernte Dudelsack und stieg 2004 in die Mittelalter/Folkband Lapis Serpentis ein. Seit 2005 spielt er auch Bouzouki und Dudelsack bei den Ebriosi.