1. Dürnsteiner Mittelalterfest
5. Gollinger Mittelalterfest 25. - 27. August 2006

Hier ein Doppelbericht von zwei Festen, weils für uns eine Tour war. Wie immer überwiegen die Backstage-Bilder.

1. Dürnsteiner Mittelalterfest

Eigentlich handelte es sich hier nicht um ein Mittelalterfest im üblichen Sinn. Hintergrund war vielmehr die Vermittlung historischer Tatsachen in Form eines Lagers und einer Ausstellung, organisiert von der Turba Ferox und dem Musiktheater Löwenherz - Rose und Schwert des Traumfänger-Teams.

Auf Grund der Tatsache, dass wir direkt nach dem Auftritt nach Golling weiterreisen mussten, gibt es von dem Fest leider auch nicht viel zu berichten, außer, dass die Ausstellung äußerst sehenswert war. Allerdings haben wir dank Ferdl von der Turba Ferox wunderschöne Bilder vom Auftritt! Wir bedanken uns auch beim Lichttechniker (dessen Name uns leider entfallen ist), der die Bühne in stimmungsvolles Licht tauchte, wie man auf den Bildern sehen kann.

5. Gollinger Mittelalterfest

Es könnte ein Fehler gewesen sein, sich unmittelbar vor der Abreise Fear and Loathing in Las Vegas angesehen zu haben. Das animiert dazu, bei Zwischenstopps auf der Anreise Raststationen und Tankstellen mit seltsamem Schritt und obskuren Geräuschen zu betreten sowie sich immer wieder über die verdammten Vögel zu beschweren. Wer den Film gesehen hat, weiß, was wir meinen...

Bei der Ankunft mussten wir dann feststellen, dass die Tontechniker von Lapis Serpentis unsere Zimmer in Beschlag genommen hatten, was uns im ersten Moment ein wenig blöd dreinschaun ließ (kann man auch auf den Bildern erkennen).

Hat sich aber alles innerhalb kürzester Zeit in Wohlgefallen aufgelöst und nach Einchecken ging man mit eben jenen und sonstigen Teilen der Band in die hiesige, umgangssprachlich Quietschie-Bar, um bei Mineralwasser und Tee philosophische Diskussionen abzuhalten.

Dancing Stars

Wie schon erwähnt: Fotos von der Arbeit gibts wieder einmal kaum (außer, jemand der zahlreich Fotografierenden im Publikum ist so nett und lässt uns welche zukommen), wir haben aber trotzdem gearbeitet. Allerdings interessiert einen Bericht von der Arbeit eh keinen und wir sind auch nicht Al Bundy aus der schrecklich netten Familie: Heute stand eine fette Frau vor der Bühne... (Entschuldigung, das ist ein Zitat und nicht unsere Meinung. Deshalb erwähnen wirs ja auch nicht. Oder so...)

Interessanter erscheint uns hier schon, von der Abendgestaltung am Samstag zu berichten, weil wir hier gemeinsam mit Lapis Serpentis die Dancing Stars alt aussehen ließen.

Was die geschätzten KollegInnen jedoch nicht wussten: wir waren mit einer Kamera bewaffnet und Teile des Bewerbs wurden dokumentiert. Hier die herausragenden Momente des Abends:

Polonaise

Inzwischen ohnehin schon legendär in Golling, wurde auch 2006 mit der beliebten Polonaise, angeführt vom irren Martin, zu den Klängen von Adriano Celentanos weltbekanntem Hit Azurro eröffnet.

Leider wurde dies nicht bildlich dokumentiert.

Techno

Ziegenbart hatte anschließend ein Solo als zuckender Techno-Mann. Die Performance war der Jury eine glatte 10 wert! Da die Publikumswertung noch aussteht, hier eine Archivaufnahme:

Quadrille?

Über den nächsten Tanz herrscht noch Uneinigkeit bezüglich des Stils: Anatol von Lapis Serpentis wurde von dreien seiner Kolleginnen teilweise entkleidet und umtanzt. Trotz vierer Teilnehmer scheint Quadrille nicht ganz angebracht... Die Jury hat diesbezüglich noch keine Entscheidung getroffen.

Twist

Bei so einem Bewerb wird natürlich besonderen Wert auf die klassischen Disziplinen gelegt. Für den Twist meldeten sich zwei Paarungen: Rita (Fotografin der Lapis Serpentis) und der irre Martin sowie Helga (um den weiteren Textfluss nicht zu stören: alle erwähnten Personen, die nicht zur Tuivelsminne gehören, gehören zu Lapis Serpentis, ausgenommen Al Bundy und Adriano Celentano) und der Mongole (wer den Satz jetzt trotz des eingeschobenen Zwischensatzes verstanden hat, gewinnt eine Fußreise nach Jericho (Wer dem Autor jetzt sagen kann, wo er eigentlich war, gewinnt zusätzlich noch die Rückreise)).

Ahja... Die Wertung... Beide Paarungen brachten in dieser Disziplin hervorragende Leistungen, die Jury entschied auf Gleichstand mit der ausgezeichneten Note 9.5.

Tango

Weitere klassische Disziplin: der Tango. Hier traten Krehpain und Ziegenbart gegen Julia und den Mongolen an. Im Gegensatz zum Twist ging hier jedoch die Wertung eindeutig an die zweite Paarung. Die Jury begründete dies mit a) der besseren Performance und b) der fehlenden Rose zwischen den Zähnen der ersten Paarung, welche beim zweiten Paar hervorragend durch eine der zur Verfügung stehenden Plastikblumen simuliert wurde.

Hier die Noten:

  1. Julia/Der Mongole:.....10.0
  2. Krehpain/Ziegenbart:...4.5

Tabledance

Außer Konkurrenz lief der Tabledance von Karin, Helga und Julia, der stilgerecht nicht mit Haltungs-, sondern Banknoten bewertet wurde:

Auf Grund des großen Erfolges der ersten Staffel wurden Gespräche für weitere Kooperationen bereits aufgenommen!